
Zwei Jahre auf Bewährung: Amy Winehouse gesteht Körperverletzung.
Die britische Skandalnudel ist heute Morgen, 20. Januar, im Amtsgericht von Milton Keynes erschienen und musste sich wegen eines Vorfalls im vergangenen Monat verantworten, während dessen sie einen Theatermanager geschlagen und auf die Gäste einer Vorführung geschimpft hat.
Die Soulsängerin, die als Amy Civil vorgeladen wurde, wurde zu zwei Jahren Bewährung und zu einer Zahlung von 85 Pfund Kosten und 100 Pfund Entschädigung für den Manager Richard Pound verurteilt. Richter Peter Crabtree ist fest überzeugt, dass Alkohol eine wesentliche Rolle gespielt habe.
So erklärt er: “Mr. Pounds Job beinhaltet die Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit. Wenn er angegriffen wird, verdient er den Schutz des Gerichtes. In diesem Fall ist es mehr als offensichtlich, dass Alkohol eine Rolle gespielt hat.”
Der Richter hält die Bewährungsstrafe für angemessen, da es die stimmgewaltige Winehouse zwinge, sich in den kommenden zwei Jahren nichts zu Schulden kommen zu lassen.
So bemerkt er: “Es ist vielleicht sogar schlimmer als eine Geldstrafe, weil sie in den nächsten zwei Jahren nicht vom rechten Weg abkommen darf.”
Winehouse wurde am 23. Dezember verhaftet, nachdem sie in einem Theater mehr oder weniger durchgedreht war.
Die brünette Soul-Sängerin soll Berichten zufolge die Pantomimen-Besetzung einer ‘Cinderella’-Aufführung mehr als eine halbe Stunde lang mit mehr als fragwürdigen Begrifflichkeiten angeschrien und den Manager der Vorführung vor den Augen des Publikums geschlagen und getreten haben.
Winehouse, die angeblich zugedröhnt gewesen sein soll, soll angeblich gesagt haben: “F**k Cinders, Prince Charming, heirate mich.” Außerdem soll sie Schauspielerinnen als “Schlampen” beschimpft haben. Familien, die die Vorstellung besucht haben, wurde die Darbietung von einer ständig stehenden, schreienden Winehouse gründlich vermiest.
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