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Hollywood-Gigant Michael Caine war einsam

© Sir Michael Caine

Sir Michael Caines Freunde ließen ihn im Stich, als er Schauspieler wurde.

Der Multi-Millionen Euro schwere ‘Harry Brown’-Darsteller gab zu, seine Kindheitsfreunde seien enttäuscht gewesen, als seine neue Karriere es ihm nicht mehr erlaubte, in ihrer Stammkneipe in London Drinks zu bezahlen.

“Es ist genau das Gegenteil davon, was du dir vorstellst: Das hat mich zuerst umgehauen. Ich war pleite, hatte keine Arbeit und nicht genug Geld, um eine Runde in einer Kneipe zu bezahlen. Also haben sie einfach aufgehört, sich mit mir zu treffen. Schauspieler ohne Arbeit und Geld sind sehr einsame Menschen”, so der 76-jährige Schauspieler.

Caine, der den Butler Alfred in den neuen ‘Batman’-Filmen spielt, wuchs im ‘Elephant und Castle’-Gebiet in Südlondon auf. Er berichtete, er habe sich ‘unglaublich schuldig’ gefühlt, reich geworden zu sein und seine alten Freunde hinter sich gelassen zu haben.

Der Schauspiel-Veteran, der in schon fast 150 Filmen mitgewirkt hat, erklärte: “Nicht jeder wird ein Multi-Millionen schwerer Filmstar. Aber zumindest kann man sich einen anständigen Job suchen und ein anständiges und glückliches Leben führen. Das ist das Minimum. Aber manche von meinen Freunden haben diese Chance nie gehabt.”

Caine gab auch zu, dass seine Mutter nicht verstehen konnte, wie viel er verdiente, als er ein Star wurde. Er ergänzte im Interview mit dem ‘Esquire’-Magazin gegenüber: “Eines Tages sagte sie zu mir: ‘Wie viel bekommst du denn für so einen Film?’ Ich sagte: ,Etwas über eine Million Pfund, Mama.’ Nun, sie überlegte eine Minute und sagte dann: ‘Und, wie viel ist das jetzt’?”

(C) BANG Media International

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