
Auch in Hollywood muss der Gürtel enger geschnallt werden. Deshalb hat US-Schauspieler Nicolas Cage eines seiner Häuser verkaufen müssen. Für die Villa im Nobelviertel Bel Air in Los Angeles erhielt er angeblich zwischen 6,3 und 10 Millionen Euro. Ursprünglich verlangte er rund 23 Millionen Euro, musste mit dem Preis jedoch heruntergehen. Selber zahlte der 45-Jährige 1998 circa 4,3 Millionen Euro. Mit den Einnahmen wird der Leinwand-Held wohl seine Steuerschulden begleichen, die sich inzwischen auf 4 Millionen Euro belaufen.
Schon beim Verkauf seines bayrischen Schlosses musste Cage Verluste verbuchen. Das Prachtanwesen ging für 1,7 Millionen Euro unter den Hammer - ganze 100.000 Euro weniger als die Summe, die er gezahlt hatte.
Sein 5,2 Millionen Euro teures Schlösschen im englischen Somerset steht derweil für 3,8 Millionen Euro auf dem Markt, während sein Stadthaus in Bath, das eigentlich 4,1 Millionen Euro wert ist, im März für 3,8 Millionen Euro den Besitzer wechselte.
Der Schauspieler soll zwar laut Business-Magazin ‘Forbes’ zwischen Juni 2008 und Juni 2009 bis zu 26,6 Millionen Euro gescheffelt haben, trotzdem wurde er nun von einem Kreditinstitut wegen offener Rechnungen auf 1,3 Millionen Euro verklagt. Selber hat er auch eine Klage eingereicht - gegen seinen ehemaligen Business-Manager Samuel Levin. Dieser soll ihm durch schlechte Finanz- und Anlagenberatung Millionen Verluste beschert und ein zu hohes Honorar verlangt haben.
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