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Sam Mendes klagt an: Hollywood in der Krise

© Sam Mendes

Es trifft die Mittelschicht: Sam Mendes kritisiert, dass in der aktuellen finanziellen Lage die Kinogänger nur noch große Blockbuster sehen wollen und Dramen und Historien-Filme kurz vor dem Aus stehen.

Der Regisseur enthüllt, dass sein neuer Film ‘Away We Go - Auf nach irgendwo’ “sehr billig” realisiert werden konnte - was nicht von der Tatsache ablenken kann, dass andere Filmgenres schwer unter der weltweiten Finanzkrise leiden.

“Die Rezession hat die Industrie auf sehr seltsame Art und Weise getroffen”, beschreibt Mendes und erklärt: “Große Filmproduktionen sind so populär wie nie zuvor. Aber die Filme in der Mittelschicht werden fast ausradiert, also die großen Dramen, die Filme, die ein bisschen Geld kosten mit bekannten Schauspielern.”

Noch vor wenigen Monaten erreichte Mendes mit ‘Zeiten des Aufruhrs’ sowohl Kassen-, als auch Kritikererfolge - und mutmaßt, dass er den Film heute nicht hätte drehen können. Das liegt dem Filmemacher zufolge vor allem an den Veränderungen, die die verantwortlichen Filmstudios in den letzten Monaten durchmachen mussten.

In einem Interview mit ‘Radio BBC 4′ enthüllte der Engländer: “Dreamworks hat sich im Grunde genommen eingestampft und in anderer Form neu erbaut und Paramount Vantage existiert nicht mehr.”

(C) BANG Media International

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