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Jermaine Jackson: Keine Zeit um zu trauern

© Jermaine Jackson

Arbeit statt Trübsal: Jermaine Jackson hatte “keine Zeit”, um sich von Trauer um seinen toten Bruder Michael übermannen zu lassen.

Der 54-Jährige war zwar am Boden zerstört, als der King of Pop im Juni verstarb, lenkte sich jedoch mit der Organisation eines Tributkonzerts für Michael ab, das am 26. September in Österreich stattfinden wird.

Er erklärt: “Wir hatten noch keine Zeit, um zu trauern. Ich bin noch immer betrübt und versuche, damit klarzukommen. Wir versuchen, Zeit zu finden, uns als Familie zu erholen und weiterzuleben. Aber uns ist gleichzeitig bewusst, dass Michael unser Eigentum war. Er gehörte der Welt und wir müssen der Welt weiterhin geben, was sie will. Es ist sehr, sehr schwer.”

Das Gedenkkonzert im Schloss Schönbrunn in Wien wird derweil ein spektakuläres Ereignis werden, verspricht Jermaine. “Meine Ansprüche sind viel höher, als sie mal waren, weil er sich nur mit dem Besten zufrieden gab”, erzählt er. “Ich weiß jetzt, was mein Bruder durchmachte, bevor er starb. Es war sehr hart für ihn. Er schrieb darüber, wie er die Welt zu einem besseren Ort machen wollte. Er wollte, dass sich die Dinge für Kinder und Menschen, denen es schlechter ging als ihm, ändern. Er sah das Gute in jedem Menschen. Er sang nicht nur einfach darüber, er nahm sich auch Zeit, zu handeln. Deshalb soll es ein sehr besonderes Ereignis werden. Mein Bruder war ein unglaublicher Mensch und jetzt erkennen die Leute, dass er das sang, was er glaubte. Es kam von Herzen.”

(C) BANG Media International

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