
Bitte nicht anfassen: Die Arctic Monkeys sind wegen ihrer unfreundlichen Art negativ beim vergangenen Reading-Festival aufgefallen.
Die Rocker (’Crying Lightning’), die als Headliner bei dem Musik-Event am Samstag, 29. August, aufgetreten sind, haben sich mit ihrer Forderung nach einem abgetrennten Backstage-Bereich ins Abseits gespielt. Ein Insider verriet der britischen Tageszeitung ‘Daily Star’: “Bei diesem Festival nutzen die meisten Bands gerne die Möglichkeit, sich mit anderen Stars auszutauschen. Doch die Arctic Monkeys wollten lieber unter sich bleiben. Sie hatten fernab der anderen Acts ihren eigenen Bereich, der die ganze Zeit über von Sicherheitsleuten bewacht wurde. Weil sie jetzt ihr drittes Nummer-Eins-Album herausgebracht haben, können sie verlangen, was sie wollen und bekommen das auch.”
Das ungesellige Verhalten der Stars wurde allerdings von der Freundlichkeit anderer Bands wieder wettgemacht. Der Beobachter fährt fort: “Maximo Park, The Prodigy und andere Gruppen haben sich gerne gemeinsam im Backstage-Bereich amüsiert. Nur die Monkeys machten eine Ausnahme.”
Die Arctic Monkeys waren bisher nicht der einzige große Act, der für seine Starallüren bei einem Festival kritisiert wurde.
1999 brachten die Manic Street Preachers die Gemüter beim Glastonbury-Festival zum Kochen, weil sie ihre eigenen Toiletten mit der eindeutigen Kennzeichnung “Diese Toilette ist exklusiv für die Nutzung der Manic Street Preachers” verlangten. Der Bassist Nicky Wire erklärte später: “Ich sehe da nichts Falsches drin, eine eigene Toilette bei Glastonbury zu verlangen. Ich wollte nicht, dass andere Musiker sie benutzen. Das hatte nichts mit dem Publikum zu tun. Musiker sind dreckig.”
(C) BANG Media International
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