
Meryl Streep spielt eine “idealisierte Version” ihrer eigenen Mutter in ihrem neuen Film. Die Schauspielerin (’Der Teufel trägt Prada’) spielt in ‘Julie &Julia’ die Star-Köchin Julia Childs und gibt nun zu, dass ihr der Film ermöglichte, ihrer Mutter Mary eine Ehre zu erweisen.
So erklärt Streep: “Ja, meine Performance ist eine idealisierte Version von Julia, aber auch eine idealisierte Version meiner Mutter, die dieselbe Lebensfreude hatte. Sie hatte einen unnachahmlichen Sinn für die schönen Dinge im Leben und brachte mit ihrer bloßen Präsenz jeden Raum zum Scheinen. Sie war wirklich jemand. Ich habe viel von meinem Vater und bin auf andere Art sensibel. Aber ich wollte mein ganzes Leben lang mehr wie meine Mutter sein. Deshalb war das jetzt die Hommage an den guten Geist meiner Mutter. Ich habe nicht nur Julia Child gespielt.”
Die 60-jährige Schauspielerin, die bereits 15 Mal für den Oscar nominiert wurde und ihn zwei Mal mit nach Hause nehmen durfte, sagt, dass sie mit ihrem fortgeschrittenen Alter die Arbeit in der Filmindustrie mehr denn je genieße. Sie glaubt, dass das Filmgeschäft irgendwann klar von Frauen dominiert werde. So erklärte sie der US-amerikanischen Tageszeitung ‘Chicago Sun Times’: “Wenn es um die Rollenvergabe geht, habe ich in den vergangenen fünf Jahren mehr Rollen abgekriegt als in den fünf Jahren davor. Das mag daran liegen, dass mehr Frauen in verantwortungstragenden Positionen in Hollywood sitzen und Entscheidungen fällen.”
(C) BANG Media International
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