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Michael Jackson nahm kaum Essen zu sich

© Michael Jackson

Panik vor Speckröllchen? Michael Jackson weigerte sich, festes Essen zu sich zu nehmen.

Die Pop-Ikone, die am 25. Juli an einem vermeintlichen Herzversagen starb, soll sich in den Monaten vor seinem Tod überwiegend von Flüssignahrung ernährt haben, so seine ehemalige Ernährungsberaterin Cherylin Lee.

“Er wollte nicht wirklich Essen zu sich nehmen”, verrät sie im Interview mit ‘E! News’ und zählt auf, was Jacko zu sich nahm: “Er liebte koffeinhaltige Getränke. Und Studentenfutter. Und einmal im Monat musste er ein Brathühnchen haben.”

Lee arbeitete von Januar bis April dieses Jahres mit Jackson zusammen. Ihren Angaben zufolge war der King of Pop darauf versessen, seinen Energiehaushalt für die bevorstehende 50 Konzerte umfassende Comeback-Tour ‘This Is It’ zu erhöhen.

Die Ernährungsberaterin berichtet weiterhin: “Als ich ihn traf, sagte er: ‘Naja, du weißt, dass ich oft erschöpft bin. Ich bereite mich auf die Konzerte vor. Ich würde gerne soviel Energie wie möglich haben. Was kann ich also mit meiner Ernährungsweise machen?’ Ich setzte ihn auf eine Fruchtsaftdiät, um ihm in einigen Hinsichten auszuhelfen, an denen gearbeitet werden musste.”

Sobald ihre Arbeit für ihn getan war, soll der Sänger wieder vermehrt feste Nahrung, wie Müsli, zu sich genommen haben.

Lee beharrt außerdem darauf, dass seine Essgewohnheit sich in keinster Weise auf seine Kinder Prince Michael I (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) auswirkten.

“Sie hatten Struktur”, erklärt sie dazu. “Sie setzten sich hin und aßen zusammen zu Abend. Obwohl er oft sagte, dass er keinen Hunger hatte, bestand er darauf. Er war das Musterbeispiel eines guten Vaters.”

Sie behauptet außerdem, dass Jackson sie zum ersten Mal im April nach dem Narkotikum Diprivan, auch bekannt als Propofol, fragte, um besser schlafen zu können.

Obwohl die Ereignisse, die zum Tod der Pop-Legende führten, noch nicht völlig geklärt sind, wurde berichtet, dass ihm kurz vor der Tragödie das starke Narkosemittel verabreicht wurde, das normalerweise Krankenhauspatienten vor einer OP injiziert wird.

Lee beschreibt: “Er versuchte mir zu versichern: ‘Mir wird nichts passieren. Solange mich jemand beaufsichtigt, werde ich sicher sein.’ Er meinte: ‘Ich habe es satt, Mittel einnehmen zu müssen, um zu schlafen, und ich will einfach einschlafen können. Ich will nicht stundenlang warten müssen. Ich will einfach k.o. sein.’ Das waren seine Worte. ‘Ich will einfach k.o. sein und schlafen können.’”

In der Zwischenzeit hat die ermittelnde Polizei die Praxis eines weiteren Arztes im Zusammenhang mit Jacksons Tod durchsucht. Der Gerichtsmediziner Ed Winter wurde am Mittwoch, 29. Juli, dabei gesichtet, wie er die Klinik des Schönheitschirurgen Lawrence Koplin in Beverly Hills betrat, wo er die Patientenakte des Sängers anforderte.

Das in Las Vegas gelegene Haus von Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray, der bei seinem Tod anwesend war, wurde am Dienstag, 28. Juli, durchsucht. Auch in seiner Praxis in Houston im US-Bundesstaat Texas wurde schon letzte Woche eine Razzia durchgeführt.

Der finale Autopsiebericht soll Berichten zufolge nun doch erst nächste Woche zur Verfügung stehen.

(C) BANG Media International

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