
Eine Verzweiflungstat der besonderen Art: Der Vater von Amy Winehouse täuschte ihr einen Herzanfall vor, um sie von den Drogen weg zu bekommen.
Mitch Winehouse, ein ehemaliger Taxifahrer, wählte die drastische Maßnahme, weil er “keinen anderen Ausweg” wusste, um seiner Tochter klar zu machen, dass sie wegen ihrer Drogensucht Hilfe suchen musste.
In einem Interview mit der englischen Zeitung ‘Daily Mirror’ erinnert sich der besorgte Vater an die Aktion: “Ich wusste keinen anderen Ausweg. Ich hatte alles versucht. Ich gab also vor, ernsthaft krank zu sein und brachte unseren Arzt sogar dazu, Amy zu sagen, dass ich sterben würde.”
Im Kampf gegen die Sucht seiner Tochter ergriff Mitch immer härtere Mittel. “Einmal fing ich an zu schreien und sagte, ich hätte einen Herzanfall”, erzählt Papa Winehouse und gesteht: “Aber sie glaubte mir nicht. Amy ist nicht dumm, sie wollte meine ärztlichen Unterlagen sehen, die bewiesen, dass ich wirklich krank war.”
Mitch spielte die Herzattacke im letzten August vor, zu einem Zeitpunkt, als Winehouse so tief im Drogensumpf steckte, dass sie nicht einmal mehr ihr Zimmer verlassen wollte.
“Sie litt unter Platzangst und Agoraphobie. Sie hatte Panik vor allem und jedem”, beschreibt Mitch den schlimmen Zustand der einstigen Soul-Queen.
Ihre Sucht konnte die ‘Rehab’-Interpretin dennoch befriedigen. “Die Leute kamen und warfen ihr Drogen über den Zaun und durch ihr Fenster”, ergänzt Mitch fassungslos.
Im November letzten Jahres stimmte Winehouse endlich zu, sich in eine Klinik einweisen zu lassen und lebte eine Zeit lang mit Ersatz-Drogen.
Seit Dezember 2008 ist Winehouse laut ihrem 59-jährigen Vater clean. Um etwa diese Zeit verließ sie ihre englische Heimat, um auf der Karibik-Insel St- Lucia zu sich selbst zu finden.
Leider brachte sie die Stille im Paradies dazu, vermehrt Alkohol zu trinken.
Mitch räumt ein: “Ich denke, sie könnte ein Alkoholproblem haben, weil Süchtige dazu neigen, die eine Droge durch eine andere zu ersetzen. Ihre bevorzugte Wahl ist Jack Daniel’s mit Cola, und wenn sie und ihre Freunde sich treffen, kann sie schon mal zu viel trinken.”
Die Hoffnung auf eine suchtfreie Tochter hat Mitch aber noch lange nicht aufgegeben. Gutmütig betont er: “Sie hat mir gesagt, sie wird damit aufhören - und ich glaube ihr. Sie hat es bei den Drogen geschafft, also wird sie es auch beim Alkohol schaffen.”
Inzwischen ist Winehouse von St. Lucia zurück und wendet sich neuen Leidenschaften zu: Die 25-Jährige trainiert viel und geht gerne shoppen.
“Sie macht drei Stunden am Tag Fitness”, freut sich ihr alter Herr. “Und sie ist shoppingsüchtig - besonders bei Schmuck. Sie hat ein kleines Vermögen für einen Ring ausgegeben, nur, um ihn wieder zu verlieren.”
Mitch ist sich allerdings auch bewusst, dass alles im Überfluss letztendlich schädlich ist. Düster betont er: “Jede dieser Süchte könnte zum Problem werden - aber auf das Trinken haben wir ein Auge.”
(C) BANG Media International
Ähnliche Beiträge:




















Kommentare unserer Leser
Keine Kommentare für “Amy Winehouse: Ihr Vater spielte ihre einen Herzinfarkt vor”