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Michael Jackson: Dr. Murray ’spritzte ihm Propofol’

© Doktor Conrad Murray

Berichten zufolge soll Doktor Conrad Murray derjenige gewesen sein, der Michael Jackson das Medikament injizierte, das den King of Pop das Leben kostete.

Ein Rechtspfleger, dessen Name nicht bekannt ist, behauptet, dass Jackson regelmäßig Propofol erhalten habe, um besser schlafen zu können. Das Narkotikum wird eigentlich dazu benutzt, Patienten für Operationen vorzubereiten.

Mehrere Webseiten berichten inzwischen davon, dass “Dr. Conrad Murray das starke Medikament in der letzten Nacht des 50-Jährigen verabreicht” habe.

Glaubt man den Gerüchten, so hat Murray Jackson das Mittel kurz nach Mitternacht des 25. Juni verabreicht - der Tag, an dem der King of Pop an einem vermeintlichen Herzstillstand starb.

Letzte Woche wurde bekannt, dass gegen den ehemaligen Leibarzt der Popikone wegen Totschlag ermittelt wird. In seinem Büro in Houston im US-Bundesstaat Texas wurde ein Lagerraum durchsucht. Die Polizei beschlagnahmte unter anderem eine Computer-Festplatte und verschiedene Medikamente, wie Muskelrelaxansen und Appetitzügler.

Murrays Anwalt, Ed Chernoff, betont indes, sein Mandant habe Jackson nichts verabreicht, was dessen Tod herbeigeführt haben könnte. Dennoch soll Murray selbst schon gestanden haben, dem ‘Thriller’-Interpreten Propofol gespritzt zu haben.

Die Klatschseite ‘TMZ’ meldet dazu: “Zwei Tage nach Jacksons Tod sagte Dr. Murray den Ermittlern des Los Angeles Police Departement (LAPD), er habe dem Sänger Stunden vor dessen Tod Propofol verabreicht… das berichten mehrere Quellen bei der Rechtspflege.”

Eine weitere Theorie besagt, Murray könnte eingeschlafen sein, während das Propofol durch einen Tropf in Jacksons Blut gepumpt wurde. So könnte es zu der tödlichen Überdosis gekommen sein.

Der Körper des verstorbenen Superstar soll sich laut Jacksons Bruder Tito immer noch auf dem Forest Lawn Friedhof befinden, wo auch schon die private Beerdigung statt gefunden hatte.

Während die Welt auf einen Schuldigen wartet, soll es im Sorgerechtsstreit um Jacksons drei Kinder Prince Michael (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) Fortschritte geben. Momentan hat Jacksons Mutter Katherine (79) die Aufsichtspflicht. Angeblich soll sie ein Treffen zwischen den älteren beiden Kindern und deren biologischer Mutter, die ehemalige Krankenschwester Debbie Rowe, arrangieren.

In einem Interview in der amerikanischen Fernsehshow ‘Today’ erklärt Jacksons Anwalt L. Londell McMillan: “Wir machen sehr bald eine Ankündigung. Ich möchte sagen, dass alle Parteien sehr vernünftig gewesen sind. Debbie Rowe, ihre Anwälte, Frau Jackson waren sehr überlegt, sehr kümmernd, sehr besonnen.”

Die Vernunft aller führt zum Besten für die Kinder, weiß der Rechtsvertreter und bekräftigt: “Wir glauben daran, nah an einer Einigung zu sein. Wir haben uns angenähert und wir waren rücksichtsvoll und vernünftig. Wir arbeiten an einer Einigung, die nicht nur das Beste für Debbie Rowe oder Frau Jackson sein wird, sondern für die beiden Kinder, die Debbie Rowe hat.”

Dabei sieht McMillan nur eine Lösung. Er erklärt: “Das Beste für die Kinder ist das, was Michael wollte und was passiert ist: Frau Jackson hat das Sorgerecht für diese Kinder.”

(C) BANG Media International

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