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Musste Prince Michael seinem Vater beim Sterben zusehen?

© Prince Michael, Paris und Blanket

Glaubt man den Anschuldigungen der Familie Jackson, zwang Doktor Conrad Murray den ältesten Sohn von Michael Jackson beim Tod der Pop-Legende zuzusehen.

Doktor Conrad Murray, der zum Zeitpunkt des Todes bei Michael Jackson war, soll noch versucht haben, die ‘Thriller’-Legende wiederzubeleben. Um später einen Zeugen präsentieren zu können, soll der Mediziner Prince Michael (12), den ältesten Sohn Jacksons, zu sich geholt haben. Das behauptet zumindest die Familie des verstorbenen Entertainers und mutmaßt weiterhin, dass Jackson zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Stunden tot gewesen sein könnte, was den Jungen “verständlicherweise traumatisiert” habe.

Dr. Hoefflin, ein Freund der Familie, der im Interesse von Jacksons Mutter Katherine spricht, enthüllt der englischen Zeitung ‘The Sun’: “Mir wurde von der Familie und aus Gesprächen mit den Kindern gesagt, dass Dr. Murray an dem Tag, an dem Michael verstarb, ein Kind Jacksons - es war Prince Michael I - zu sich ins Schlafzimmer geholt habe und es zwang ihm dabei zuzusehen, wie er versuchte, den Vater wiederzubeleben.”

Die Absicht hinter dieser drastischen Maßnahme scheint simpel zu sein: Murray wollte einen Zeugen für spätere polizeiliche Ermittlungen. Dr. Hoefflin erklärt dazu: “Die Familie sagte mir, dass Dr. Murray sicher ging, dass Prince Michael die lebensrettenden Maßnahmen verstand und wusste, dass er es richtig machte. Die Familie denkt nun, dass das dazu nutzte, einem Familienmitglied zu zeigen, dass er versuchte, Michael zurück ins Leben zu bringen.”

Der Insider beurteilt Murrays Verhalten als nicht aufrichtig und betont: “In meinen Augen hätte Dr. Murray wissen müssen, dass Michael bereits tot war. Ich glaube, das ist der Grund, warum er ihn nicht vom Bett auf die härtere Oberfläche des Bodens gelegt hat, um ihn wiederzubeleben.”

Passend zu den Vorwürfen der Verwandten wird gegen Dr. Murray inzwischen wegen Totschlags ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, dem Star eine tödliche Dosis des Narkotikums Propofol gespritzt zu haben.

Während Prince Michael den Tod seine Vaters nicht verkraften kann, hat seine jüngere Schwester Paris (11) eine Art Trostpflaster gefunden: Sie schläft mit einem Teddybär, den ihr Vater ihr einst geschenkt hat.

Jermaine Jackson, ein Bruder des King of Pop, enthüllt: “Paris schläft mit einem Teddy, der Michaels Duft trägt - das ist so süß. Es ist eine kleine Puppe, die er ihr geschenkt hat, und sie schläft jede Nacht mit ihr.”

Neben ihrem eigenen Schmerz helfen die beiden ihrem kleinen Bruder Prince Michael II (7), Spitzname Blanket, dabei, die Situation zu verkraften.

“Ich denke, Blanket versteht, dass sein Vater von uns gegangen ist, wegen der Zeremonie, die wir hatten”, sinniert Jermaine. “Prince und Paris sind sehr klug und sie haben versucht, es ihm zu erklären.”

Die Kinder sind aber nicht nur auf sich alleine gestellt: Ein Therapeut begleitet sie durch die schwere Zeit, verrät Jermaine.

Zur gleichen Zeit verlangen die Anwälte, die sich um Jacksons Nachlass kümmern, eine vom Gericht angeordnete finanzielle Unterstützung für die drei Kinder und Jacksons Mutter Katherine (79). Die Forderung soll am 3. August verhandelt werden.

(C) BANG Media International

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