
Rupert Everett gönnt Michael Jackson die ewige Ruhe.
Der Schauspieler, der Prinz Charming in den ‘Shrek’-Filmen spricht, ist überzeugt, dass der Tod eine bessere Lösung für Jackson war, als die bevorstehenden 50 Konzerte in der Londoner O2-Arena.
In einem Interview mit dem englischen ‘Daily Mirror’ beschreibt Everett seine Sicht der Dinge: “Ich denke, es war ein glücklicher Zufall, dass er gestorben ist. Er sollte 50 Konzerte in London geben!”
Der 50-Jährige ist sich sicher, dass die ‘This Is It’-Comebackshow sowieso Jacksons ‘Todesurteil’ gewesen wäre und verdeutlicht: “Es wäre egal gewesen, wie gut oder schlecht er gewesen wäre. Er hätte es nicht geschafft, alle Konzerte zu geben, und dafür hätte ihn die Presse zerstört.”
Everett steht dazu, niemals ein großer Fan von Jacko gewesen zu sein. Vor allem sein ständig extremer werdendes Äußeres schreckte den Mimen ab - obwohl Jackson Zeit seines Lebens betont hatte, an der Weißfleckenkrankheit zu leiden, die dafür sorgte, dass seine Haut ausblich.
“Er war ein Freak”, sagt Everett deutlich über die ‘Thriller’-Legende und legt nach: “Er sah aus wie eine Figur aus ‘Shrek’. Er war ein schwarzer Barde, der weiß wurde. Wir haben alle zugesehen, wie er von Schwarz zu Weiß wurde. Er war gelebte Kunst.”
Aber noch etwas anderes beschmutzte Jacksons Bild. Everett erinnert: “Er wurde von diesen Kindesmissbrauchs-Vorwürfen gekreuzigt - die haben ihn getötet. Er verkörperte die Angst eines schwarzen Mannes in einem Sklaven-Land.”
2005 wurde Jackson in 10 Fällen des angeblichen Kindesmissbrauchs frei gesprochen. Dennoch sagen ihm Nahestehende, dass er dies nie ganz verwunden hat.
(C) BANG Media International
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