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Michael Jackson: Polizei geht von einem Straffall aus

© Michael Jackson

Kommt nun endlich Licht ins Dunkel? Michael Jacksons Tod wird als “strafrechtliche Untersuchung” gehandhabt.

Obwohl Berichte um eine angebliche Morduntersuchung von der Polizei in Los Angeles dementiert wurden, gibt die Staatsanwaltschaft der Stadt nun bekannt, dass es sehr wohl Ermittlungen in Richtung Strafvergehen gibt. Jackson soll angeblich schwer medikamentenabhängig gewesen sein und mehrere Pseudonyme verwendet haben, um sich Medikamente zu beschaffen.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärt: “Es gab Gespräche zwischen Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft und der Polizei, sowie dem Rechtsmediziner, in Verbindung mit der andauernden Untersuchung.”

Diesen Vorgang beschreibt der Mann als völlig normal und verdeutlicht: “Es ist üblich für Vollzugsbehörden in Los Angeles während strafrechtlicher Ermittlungen in Kontakt mit der Staatsanwaltschaft zu stehen. Wir stellen rechtliche Unterstützung zur Verfügung, wenn wir danach gefragt werden. Zu diesem Zeitpunkt wurde kein Fall formell vorgelegt.”

Jacksons Körper ist indes immer noch nicht beerdigt worden, obwohl die Gedenkfeier bereits letzte Woche stattfand. Berichten zufolge möchte die Familie nicht vorschnell handeln und im Falle weiterer Untersuchungen den Leichnam wieder ausgraben müssen.

Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen werden mindestens noch ein bis zwei Wochen auf sich warten lassen.

Ein Sprecher der Gerichtsmedizin gibt bekannt: “Für die kommenden zwei Wochen rechnen wir nicht damit an einem Punkt angekommen zu sein, an dem wir Autopsie-Ergebnisse veröffentlichen können. Das soll nicht heißen, dass sie in zwei Wochen veröffentlicht werden. Die finalen Berichte stehen noch aus.”

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass Jackson einen Arzt bestochen haben soll, damit er ihm Medikamente verabreicht. Doktor Eugene Aksenoff, medizinischer Direktor der International Clinic in Tokyo, behauptet, die ‘Thriller’-Legende habe ihn im Jahr 2007 aufgesucht, um Stimulanzien zu bekommen, die ihm durch “einige herausfordernde Performances” bringen sollten.

Der Mediziner erinnert sich: “Ich habe mich klar ausgedrückt - keine Betäubungsmittel. Ich habe ihm gesagt, wenn er anfängt, sie zu nehmen, wird er innerhalb von drei Jahren an Medikamentenmissbrauch sterben - du nimmst ein bisschen, dann gewöhnst du dich daran und brauchst immer mehr und mehr. Das ist wie Selbstmord.”

Glaub man den Aussagen des Arztes, hatte Jacko so viele verschreibungspflichtige Medikamente genommen, dass sein Abwehrsystem zerstört war und eine Sonnenallergie ausgelöst hatte.

“Das alles schwächte sein Immunsystem”, führt Dr. Aksenoff aus und ergänzt: “Seine Haut konnte nicht gut atmen und er entwickelte einen Sonnenallergie.”

(C) BANG Media International

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