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Michael Jackson ‘wollte nicht schwarz sein’

© Michael Jackson

Quincy Jones, ein langjähriger Freund von Michael Jackson, enthüllt ein offenes Geheimnis: Der King of Pop “wollte nicht schwarz sein”.

Der Musikproduzent arbeitete mit dem letzte Woche verstorben Superstar an seinen Hitalben ‘Bad’, ‘Thriller’ und ‘Off The Wall’ und kannte den Exzentriker mehr als gut. Gerade deswegen glaubt Jones nicht daran, dass Jackson an der so genannten Weißfleckenkrankheit litt, die seine Hautfarbe von schwarz auf weiß veränderte. Laut seiner Aussage war Jacko schlichtweg unzufrieden mit seinem Äußeren.

“Ich glaube nichts von dem Mist”, antwortet Jones im Magazin ‘Details’ auf die Frage, ob Jacksons an der Weißfleckenkrankheit litt und vergleicht Jacksons Sucht nach Schönheits-OPs mit ‘normalen’ Süchten: “Nein. Niemals. Ich war mein ganzes Leben lang von Junkies und dergleichen umgeben. Ich habe jede Ausrede gehört. Das läuft wie bei Rauchern: ‘Ich rauche nur, wenn ich trinke’ und so ein Scheiß. Aber das ist Mist!”

Mit dem Bleichen seiner Haut hat Jackson sich kaputt gemacht, fährt Jones fort und verdeutlicht: “Sie rechtfertigen etwas, dass ihre Existenz bedroht. Aber wenn jemand abhängig ist, kannst du ihn nicht aufhalten. Was aus seinem Gesicht geworden ist, ist lächerlich. Die chemischen Peelings und alles - ich kapiere es nicht. Er wollte ganz offensichtlich nicht schwarz sein.”

Jones hat eigenen Angaben zufolge mehrmals mit der Pop-Legende über die Veränderungen gesprochen.

Er erinnert sich: “Michael sagte dann: ‘Mann, ich schwöre dir, ich habe diese Krankheit!’ und solche Sachen, wie ‘Ich habe ein Bläschen auf meiner Lunge.’ und solche Scheiße. Es ist schwer, denn Michael ist Sternzeichen Jungfrau - er ist sich seiner Dinge sehr sicher. Du kannst ihm nichts ausreden.”

Verurteilen will Jones seinen Freund aber nicht. “Ich bin nur ein Musiker und ein Plattenproduzent”, räumt er ein und sinniert: “Ich bin kein Psychiater. Ich verstehe nichts von diesen Dingen. Wir haben alle unsere Probleme.”

Der Musik-Magnat enthüllt, er habe sich schon früh um Jacksons Realitätsverlust gesorgt und wollte ihm mit Songs über menschliche Gefühle und Liebe helfen.

Bezogen auf das Lied ‘Ben’ von 1972, das von Jackos Ratte handelt, erklärt Jones: “Ich wollte ihn einfach hören, wie er sich mit einer romantischen Beziehung auseinandersetzt, statt über seine Ratte zu singen. Ich sage das vielleicht scherzhaft, aber es ist wahr. Ich sah ihn bei den Oscars, wie er bei ‘Ben’ total emotional wurde und ich wollte, dass er mit echten menschlichen Beziehungen in Berührung kommt.”

Das hat auch funktioniert. Jones nennt ein Beispiel: “Der Song ‘She’s Out of My Life’ aus dem Album ‘Off Te Wall’ wurde von Tommy Bahler über ein sehr schlimmes Ende einer Ehe geschrieben. Es war also echt. Ich hob es eigentlich für Frank Sinatra auf, gab es dann aber Michael. Er weinte während der Aufnahmen und ich hielt meine Tränen zurück.”

(C) BANG Media International

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