
Darauf wartete die Welt: Debbie Rowe will angeblich nun doch das Sorgerecht für Michael Jacksons drei Kinder.
Rowe hatte dem verstorbenen Superstar seine ersten beiden Kinder, Prince Michael (12) und Paris (11), nach der Geburt angeblich als “Geschenk” überlassen und ursprünglich auf Sorgerechtsansprüche verzichtet. Nun entschied sich die ehemalige Krankenschwester um: Rowe will sich um die drei Kleinen kümmern, die seit dem Tod ihres Vaters am vergangenen Donnerstag, 25. Juni, bei dessen 79-jährigen Mutter Katherine wohnen.
In einem bisher nicht veröffentlichten Telefoninterview mit dem TV-Sender ‘NBC4′ soll Rowe gesagt haben: “Ich will meine Kinder. Ich trete an. Ich muss das tun.”
Glaubt man dem Interviewer Chuck Henry, so will die leidenschaftliche Mutter sich auch um Jacksons jüngsten Sohn Prince Michael II (7) kümmern, dessen leibliche Mutter bis heute nicht bekannt ist.
Gegen Gerüchte, sie sei in Wahrheit nicht die leibliche Mutter der Kinder, wehrt sich Rowe vehement und betont, sie sei bereit jeglichen Test zu machen, der ihre Mutterschaft beweist.
Zusätzlich spielt die 50-Jährige mit dem Gedanken eine einstweilige Verfügung gegen Jacksons Vater Joe zu erlassen, damit er den Kindern nicht zu nahe kommt.
Rowes Anwalt Eric M. George drückt sich etwas vorsichtiger aus und unterstreicht, dass Rowe ihre endgültige Entscheidung das Sorgerecht betreffend noch nicht gefällt hat.
Trotzdem glaubt er seiner Mandantin.
“Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln, dass das, was über die Unterhaltung berichtet wurde, korrekt und ethisch einwandfrei war”, sagt er über das Telefon-Interview und fährt fort: “Aber es wäre eine Verzerrung der Wahrheit zu glauben, dass ein einziger Auszug aus einer einzigen Unterhaltung als Debbies Position in dieser sensiblen Sache dastehen würde. Noch einmal: Die Wahrheit ist, dass Debbie noch keine finale Entscheidung getroffen hat, was die Sorgerechtsansprüche angeht.”
Der verstorbene King of Pop hatte seine eigenen Vorstellung von der Zukunft seiner Sprösslinge: In seinem Testament von 2002 setzte er seine Mutter als gesetzlichen Vormund ein.
Diese Entscheidung wird vom gesamten Jackson-Clan unterstützt, wie ein Insider betont: “Sie werden kämpfen.”
Iris Finsilver, Rowes frühere Anwältin, betont jedoch, es müsse nicht zwingend zu einem Gerichtsprozess kommen.
“Um ehrlich zu sein, wird sie nicht um die Kinder kämpfen müssen”, weiß die Rechtsvertreterin und begründet ihr knappes Statement: “Sie ist die leibliche Mutter. Sie liebt ihre Kinder.”
In der Zwischenzeit wird gemunkelt, dass Jackson versucht haben soll, die acht Kinder von Nadya Suleman - die in der englischen Presse als ‘Octomum’ bezeichnet wird - zu adoptieren. Der Musiker hat scheinbar bei Sulemans damaligen Pressesprecher Victor Munoz angerufen, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Munoz behauptet, der Star hätte nach Spielkameraden für seinen jüngsten Sohn Prince Michael II, Spitzname Blanket, gesucht.
“Blanket würde liebend gerne mehr Geschwister haben”, soll Jackson zu Munoz gesagt haben und weiter: “Ich könnte mich um alle Babys kümmern, sie könnten bei mir leben und würden nichts brauchen. Sie hätten eine schöne Zukunft.”
Der PR-Mann, der inzwischen nicht mehr für Suleman arbeitet und ihr angeblich nichts von Jacksons Anruf gesagt haben will, ergänzt in einem Interview mit dem ‘Daily Mirror’: “Als Michael das erste Mal anrief, dachte ich, es sei ein Scherz. Aber dann kriegte ich hunderte Anrufe am Tag und viele der Agenten sagten mir, ihr Klient wolle helfen.”
Begeistert war Munoz nicht von dem Vorschlag. Er betont: “Ich war ein wenig bestürzt. Michael sagte, er könne sich um die Kinder kümmern, wenn Nadya es nicht kann. Es war unheimlich. Er schlug praktisch vor, die Kinder zu kaufen. Ich war schockiert.”
(C) BANG Media International
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