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Michael Jackson nahm ‘Berge von Medikamenten’

© Michael Jackson

Der jüngst verstorbene Pop-Superstar Michael Jackson soll pro Monat rund 35.000 Euro für verschreibungspflichtige Medikamente ausgegeben haben.

Berichten zufolge nahm der Sänger schon seit Jahren “Berge von Medikamente” zu sich, die oft unter dem falschen Namen Omar Adams erstanden wurden. Unter anderem ließ Jackson auch die Medikamente auf den Namen seiner Krankenschwestern und Arzthelfern ausschreiben.

Die britische Klatschzeitung ‘The Sun’ berichtet, dass der King of Pop - der am Donnerstag, 25. Juni an einem vermuteten Herzstillstand starb - zur Zeit seines Todes starke Beruhigungs- und Schmerzmittel, wie Vicodin, Xanax, Zoloft, Priolosec und Paxil, sowie das Muskelrelaxans Soma einnahm.

Familienangehörige Jacksons trafen die Enthüllungen über den Zustand des Leichnams hart, nachdem erste Autopsie-Ergebnisse an die Öffentlichkeit geraten waren.

Angeblich wog der ‘Thriller’-Interpret zum Zeitpunkt seines Todes nur noch 51 Kilogramm, war von Nadeleinstichen übersät und hatte nichts als einige halbverdaute Tabletten in seinem Magen. Außerdem soll er keine Haare mehr auf dem Kopf und zahllose Narben von mindestens 13 Schönheitsoperationen gehabt haben.

Brian Oxman, der Anwalt der Jackson-Familie, erklärte der ‘Sun’: “Die Details der Autopsie, von denen wir gelesen haben, sind - wie erwartet - unglaublich furchtbar, schrecklich zu lesen. Die Reaktion der Familie? ‘Oh mein Gott’. Das haben sie geschrieen. Immer wieder sagten sie: ‘Oh mein Gott’.”

Anscheinend habe niemand das Ausmaß des Medikamentenkonsums des Stars erkannt. Oxmann fährt fort: “Sie fürchteten, dass die Arzneien Michael schadeten - aber doch nicht so schlimm. Sie stehen neben sich, es ist wirklich, wirklich furchtbar. Was ihnen jetzt wichtig ist, sind nicht die Art von Medikamenten, die Michael genommen hat, sondern die Mengen, die er konsumierte. Es ist ein großer und wichtiger Sorgenpunkt. Während Michaels Gerichtsprozess nahm er 40 Vicodin am Tag - und das wurde vielleicht sogar gesteigert. Eine solche Menge an Medikamenten zu verschreiben - und einzunehmen - ist wahnsinnig.”

Der zuständige Gerichtsmediziner des Los Angeles County dementiert derweil jedoch, dass die vermeintlichen Informationen zur Autopsie des toten Sängers von ihm stammen und stempelt sie als “absolut unwahr” ab.

In einem Statement heißt es: “Der Bericht, der veröffentlich wurde, kam nicht von dieser Dienststelle. Ich habe keine Ahnung, von wo oder wem die Informationen stammen. Sie sind nicht zutreffend. Einiges davon ist schlichtweg falsch.”

Die offiziellen Ergebnisse der Autopsie sollen erst in vier bis sechs Wochen bekannt gegeben werden.

Insider behaupten zwischenzeitlich, dass es “mehr und mehr” danach aussieht, dass Michael Jackson an einer versehentlichen Medikamentenüberdosis starb.

(C) BANG Media International

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