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Michael Jackson: Bestattung im Glassarg?

© Michael Jackson

Öffentlich bis zum Schluss: Michael Jacksons Leichnam wird möglicherweise in einem Glassarg ausgestellt werden.

Die Familie des 50-jährigen Sängers, der letzte Woche an einem vermuteten Herzversagen starb, ziehen es angeblich in Betracht, seinen Körper in einem gläsernen Sarg auszustellen, damit Fans sich von ihrem Pop-Idol verabschieden können.

Die Familie scheint sich darüber jedoch nicht ganz einig zu sein; vor allem Michaels Eltern Joe und Katherine Jackson bestehen auf eine rasche Beerdigung, wie es ihrem Glauben als Jehovas Zeugen üblich ist.

Ein Insider berichtet der englischen Zeitung ‘The Sun’: “Der Gedanke sorgt für Stress in der Familie. Die Idee mit dem Glassarg würde soviel öffentliches Interesse erregen, dass es sehr viel Zeit für die Organisation brauchen würde. Menschen würden von der anderen Seiten der Welt pilgern.”

Der Alleswisser betont außerdem, was bei der ganzen Angelegenheit nicht vergessen werden darf: “Die Frage, die immer wieder auftaucht, ist: ‘Was hätte Michael gewollt?’”

Bevor es zur Bestattung des King of Pop kommt, wird jedoch zunächst eine zweite Autopsie durchgeführt werden, auf die Jacksons Vater Joe besteht.

“Wir wollen herausfinden, was mit Michael passiert ist”, erklärt er dazu. “Ich will wissen, was bei dieser Autopsie herauskommt, bei der zweiten Autopsie. Ich erwarte bald darüber informiert zu werden.”

Der Begründer der Kultgruppe Jackson Five vermutet “Foul Play” hinter dem Tod seines Sohnes.

Er erläutert: “Michael war tot, bevor er das Haus verließ. Ich vermute da irgendwo Foul Play.”

Die Gerüchte, dass der Superstar auf seinem ehemaligen Anwesen, der Neverland Ranch, zur letzten Ruhe gebettet wird, wehrt Joe hingegen ab. “Das stimmt nicht”, kommentiert er kurz und knapp.

Weiterhin sprach der Vater des King of Pop über sein Bedauern, dass sein Sohn nicht mehr erfahren konnte, wie sehr sein Tod seine Fans überall auf der Welt schockierte.

“Was ich mir gewünscht hätte, ist, dass Michael hier sein könnte, um all das hier mitzubekommen”, ließ Joe voller Trauer verlauten. “Michael war auf der ganzen Welt ein Superstar. Er wurde in jedem Land geliebt. Er gab sein Bestes, um jeden zufrieden zu stellen. Er half den Kranken, den Blinden. Er tat das gerne. Ich habe gesehen, wie Michael darüber weinte. Die Leute, denen er half, taten ihm leid. Sein Erbe wird weiter existieren.”

Um Michael Jackson eine letzte Ehre zu erweisen, will die Familie angeblich eine globale Trauerfeier für Milliarden von Fans abhalten. Dutzende von Gedenkfeiern sollen zur selben Zeit in Städten verschiedener Länder abgehalten werden, um das Leben der Pop-Legende zu zelebrieren.

Der afroamerikanische Bürgerrechtler Al Sharpton traf sich derweil am Montag, 29. Juni, mit Joe und Katherine Jackson in ihrem Familienhaus in Encino, Kalifornien.

Sie sprachen dabei darüber, wie sie es den drei hinterbliebenen Kindern des Popstars - Prince Michael (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) - erleichtern könnten, über den Tod ihres Vaters hinwegzukommen.

Sharpton meinte: “Die Familie will vor allem den Kindern zuliebe ein optimistisches Bild von Jackson erstellen. Sie machen sich Sorgen um seine Kinder - dass sie nicht mit einem verzerrten Weltbild aufwachsen.”

Ein Beamter der Polizei in Los Angeles fügte hinzu: “Wir bereiten uns auf ein Event von historischen Ausmaßen vor. Wir werden eng mit der Familie zusammenarbeiten, sobald sie sich entschieden haben, wo die Beerdigung stattfinden wird.”

(C) BANG Media International

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