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Chris Brown erreicht ein mildes Urteil

© Chris Brown

Dank eines Teil-Geständnisses erreichte er eine Einigung: Chris Brown kommt mit fünf Jahren Bewährung und 180 Tagen gemeinnütziger Arbeit davon.

Der 20-jährige Musiker bekannte sich der schweren Körperverletzung in Zusammenhang mit seinem Angriff auf seine damalige Freundin Rihanna am 8. Februar schuldig, und konnte gestern, 22. Juni, eine Einigung erreichen. Der Deal kam kurz bevor der Star vor dem Gericht in Los Angeles erscheinen sollte zustande.

Dank dieser Einigung musste Pop-Queen Rihanna nicht persönlich vor Gericht aussagen.

Browns Anwalt Mark Geragos erklärt der Presse nach Bekanntwerden des Urteils: “Chris ist all den Menschen sehr dankbar, die ihn unterstützt haben. Er ist ein Junge, der nie zuvor in Schwierigkeiten war, der all das hinter sich lassen und sicherstellen will, dass alle da draußen kapieren, dass häusliche Gewalt nicht akzeptabel ist.”

Von seinem Mandanten zeigt sich der Rechtsvertreter sehr beeindruckt. Geragos beschreibt Brown wie folgt: “Er hat Verantwortung übernommen und wird dies weiterhin tun. Er sieht das als eine Chance an, sein Leben und seine Karriere wieder auf die Reihe zu kriegen.”

Brown zieht nun in den US-Bundesstaat Virginia und leistet Sozialstunden. Zusätzlich wird er ein Jahr an einem Kurs gegen häusliche Gewalt teilnehmen und Bußgelder zahlen.

Der Jungmusiker soll seine Freundin Rihanna nach einem Streit in seinem Wagen geschlagen, gebissen und bis zur Besinnungslosigkeit gewürgt haben, und steht nun unter einer gerichtlichen Anordnung, nach der er Rihanna weder verletzen, noch bedrohen darf. Zusätzlich muss er mindestens 50 Meter Abstand zu der ‘Umbrella’-Schönheit halten - es sei denn, beide befinden sich auf einem Musik-Event: In diesem Fall reichen 10 Meter Sicherheitsabstand. Die zweite Verfügung wurde vom Gericht angeordnet, obwohl Rihannas Anwalt Donald Etra betont hatte, dass es nicht nötig sei.

Um das Ganze abzurunden, darf Brown seine Ex weder per Telefon, noch per SMS oder Email kontaktieren. Genauso darf Rihanna keinen Kontakt zu Brown aufnehmen.

Richterin Patricia Schnegg erklärte dem Angeklagten: “Herr Brown, ich finde es lobenswert , dass Sie für ihr Benehmen Verantwortung übernehmen.”

Die Rechtsvertreterin betonte weiterhin, dass sie keinen Star-Bonus gewährt. “Ich möchte Herrn Brown wie jeden anderen Angeklagten behandeln, der in diesen Gerichtssaal kommt. Das beinhaltet auch Müll einsammeln oder Graffiti entfernen”, sagte sie.

Sollte Brown gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen, muss er für vier Jahre ins Gefängnis.

Noch hat der Künstler aber nicht alles überstanden: Die offizielle Urteilsverkündung ist erst für den 5. August angesetzt, wenn eine weitere Klage wegen rechtswidriger Drohungen gegen ihn erlassen wurde.

Nachdem Schnegg mit Brown gesprochen hatte, wurden Rihanna und ihr Anwalt ins Gericht gebracht, um die Bedingungen des Deals zu erfahren.

Die Richterin räumte ein, dass die Abstands-Regelung gelockert werden könnte, sobald Brown offiziell verurteilt worden wäre.

Laut einem Suchbefehl ging Brown nach einem Streit auf Rihanna los.

Er soll sie angeschrien haben: “Ich werde dir die Sch*** aus dem Hirn prügeln, wenn wir nach Hause kommen. Du wirst schon sehen! Du hast gerade das Dümmste überhaupt getan. Jetzt werde ich dich töten.”

(C) BANG Media International

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