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John Travolta: Sein Sohn war Autist

© John Travolta und Kelly Preston

Die Gerüchte stimmten also doch: John Travoltas verstorbener Sohn Jett war Autist.

Der 16-jährige Sohn des Stars aus ‘Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3′ starb im Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas an einem Krampfanfall. Und obwohl Travolta ein Mitglied der strengen Scientology-Kirche ist, die nicht an Krankheiten wie Autismus glaubt, hat er eingestanden, dass Jett an eben dieser Störung litt.

Nach dem Tod des Teenagers kamen Gerüchte auf, Travolta und seine Frau Kelly Preston hätten aufgrund ihrer Glaubensrichtung ihrem Sohn jegliche Medikamentierung verweigert.

In einem Polizeibericht, der dem ‘National Enquirer’ vorliegt, soll Travolta im Februar diese Aussage gemacht haben: “Am Montag, den 29. Dezember 2008, flog ich auf die Bahamas. Ich wurde von meiner Frau Kelly Preston, meinem Sohn Jet Travolta, meiner Tochter Ella Travolta, Eli Wheaton, Jeff Kathrein und anderen begleitet. Wir haben in Stadthäusern an der Old Bahama Bucht in Grand Bahama gewohnt. Mein Sohn Jett litt ein einer Krampfanfall-Störung und war autistisch.”

Im Vorfeld hatten Travolta und Preston stets behauptet, ihr Sohn leide an der Kawasaki-Krankheit, ein seltener Defekt, bei dem die Patienten an entzündeten inneren Organen und Blutgefäßen leiden.

Obwohl Jett immer wieder von Krämpfen geplagt wurde, führt die Krankheit im Normalfall nicht zu regelrechten Anfällen und vergeht meist nach einigen Jahren von alleine.

Im Glauben der Scientologen gibt es keine Geisteskrankheiten, die Mitglieder versuchen Störungen dieser Art mit “spirituellen Reinigungen” zu beheben.

Das bedeutet nicht, dass Travolta seinen Sohn sterben ließ: Nach Jetts Tod bestätigten die Anwälte der Familie, Michael Ossi und Michael McDermott, dass der Jugendliche Medikamente gegen seinen Zustand erhalten habe und Depakote, ein starkes Medikament gegen Krampfanfälle, nahm.

McDermott beschrieb, dass Jetts Anfälle “todesähnlich” waren und ohne Behandlung alle vier Tage auftraten.

Weil er von den Tabletten allerdings gesundheitliche Probleme bekam, setzte der Junge die Behandlung eine Zeit lang aus.

Jett war schon immer schwer krank, die ersten Anfälle erlitt er schon als Kleinkind.

Preston soll ihn nach einer speziellen Diät ernährt haben, die auf den Lehren von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard basierte, und laut eigenen Angaben große Erfolge damit erzielt habe.

(C) BANG Media International

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