// Musik

Rihanna muss vor Gericht

© Rihanna

Jetzt wird es ernst: Rihanna wurde gerichtlich vorgeladen und muss gegen Chris Brown aussagen.

Die ‘Umbrella’-Interpretin wird am 22. Juni vor Gericht erscheinen müssen und sich zu den Vorfällen vom 8. Februar diesen Jahres äußern. An diesem Tag hatte Brown seine Freundin angeblich nach einem Streit in seinem Wagen geschlagen, gebissen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt.

Donald Etra, Rihannas Anwalt, bestätigt die Vorladung seiner Klientin: “Rihanna wurde in meinem Büro von einem Untersuchungsbeamten der Staatsanwaltschaft in Los Angeles vorgeladen.”

Der Rechtsvertreter fasst zusammen, was das für den Star bedeutet: “Wenn die einleitenden Anhörungen voran gehen, ist sie jetzt gesetzlich dazu verpflichtet, zu erscheinen - und sie wird da sein und alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten.”

Brown plädierte von Anfang an auf nicht schuldig. In der bevorstehenden Anhörung soll geklärt werden, ob genug Beweise gegen den Musiker vorliegen, um ein Strafverfahren einzuleiten. Rihanna wird dabei von Browns Anwalt Mark Geragos ins Kreuzverhör genommen werden.

Jeffery Rubenstein, ein Strafverteidiger, der nicht in den Fall involviert ist, versucht zu erklären, welche Rolle Rihanna spielt: “Rihannas Aussage ist das Zünglein an der Waage”, betont er und verdeutlicht: “Ihre Bereitschaft auszusagen und ehrlich zu sagen, was geschehen ist, ist ein Schritt in Richtung Chris’ Überführung. Wenn auf der anderen Seite die Ankläger es nicht schaffen, einen Fall zu präsentieren, kann Geragos darauf plädieren die Anschuldigungen fallen zu lassen oder zumindest zu mindern.”

Geragos setzt in seiner Verteidigungsstrategie auf den Medienrummel, der rund um den Fall entstanden ist: Er unterstreicht, sein Mandant habe keine Chance auf einen fairen Prozess, nachdem die Bilder einer verletzten Rihanna an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Trotzdem will der Rechtsbeistand die Anhörung nicht vertagen lassen.

(C) BANG Media International

Ähnliche Beiträge:

  1. Rihanna sagt vor Gericht gegen Chris Brown aus
  2. Chris Brown gibt das Unschuldslamm
  3. Rihanna: Doch nicht bereit für ein Comeback
  4. Rihanna wird nicht vor Kamera aussagen
  5. Rihanna: Die Polizei nimmt ihr Kleid unter die Lupe

Kommentare unserer Leser

Keine Kommentare für “Rihanna muss vor Gericht”

Kommentar abgeben