
Jetzt heißt es Verantwortung tragen: Kiefer Sutherland wird wegen schwerer Körperverletzung angeklagt, nachdem er einem Modemacher die Nase gebrochen hat.
Der ‘24′-Held wird sich Berichten zufolge heute, freiwillig der Polizei stellen. Ihm wird vorgeworfen im New Yorker Club SubMercer dem Designer Jack McCollough eine so harte Kopfnuss verpasst zu haben, dass diesem die Nase brach.
Momentan steht Sutherland unter einer dreijährigen Bewährung, da er 2007 wegen Trunkenheit am Steuer 48 Tage im Gefängnis saß. Trotzdem hat er beantragt, bis zur Anhörung nicht in Untersuchungshaft zu kommen und weiterhin reisen zu dürfen.
Ein Sprecher der Polizei erklärte der ‘New York Daily’: “Sobald der Anwalt erkannte, dass die Paparazzi für die nächsten zwei bis drei Wochen vor Sutherlands Türe sitzen könnten, wollte er alles so schnell wie möglich klären.”
Es steht das Gerücht im Raum, dass Sutherland auf McCollough losging, nachdem dieser die Schauspielerin Brooke Shields zu Boden geschupst hatte. Nachdem Sutherland eine Entschuldigung von McCollough verlangt hatte und nur einen weiteren Schups erhielt, soll er ausgeflippt sein. Ein Sprecher von Shields bestreitet diese Version des Geschehens allerdings.
Jetzt meldet sich ein enger Vertrauter von Sutherland zu Wort und betont, wie leid es dem Hollywoodler tue. “Kiefer tut es wahnsinnig leid. Er bereut es sehr. Kiefer fühlte sich provoziert”, lautet die Erklärung.
Es wird erwartet, dass das Oberste Gericht von Los Angeles sich mit den Beamten in New York in Verbindung setzt, um zu klären, ob Sutherlands Bewährung zurückgezogen werden soll. In diesem Fall müsste er den Rest seiner dreijährigen Bewährungsstrafe im Gefängnis verbringen.
Ein Sprecher der Behörde bestätigt: “Wir werden entscheiden müssen, ob wir einen Verstoß gegen die Bewährungsauflagen einklagen. Dann droht ihm, dass er die verbleibende Zeit in Haft absitzen muss. Er könnte zurück ins Gefängnis wandern, aber das wäre die Höchststrafe. Es hängt viel von der Verhandlung ab.”
Der Verteidiger von McCollough erklärte inzwischen, dass sein Mandant absolut keine Schuld trifft.
In einem Statement sagte der Rechtsvertreter: “Jeder, der Jack McCollough kennt, weiß, dass er keiner Fliege etwas zu Leide tun kann. Zu diesem Zeitpunkt können wir nur sagen, dass er das Opfer einer bösartigen, gewalttätigen und nicht provozierten Attacke gewesen ist und dass die Sache vor ein Gericht gehört.”
(C) BANG Media International
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